Datenträger - Festplatten, SSDs, Speichersticks und -Karten, CD/ 19.585 Themen, 110.173 Beiträge

Datenfehler im Fat, scandisk meldet Probleme !!!

ramsgate / 6 Antworten / Baumansicht Nickles

Ich habe in meinem PC zwei IDE-Festplatten, eine Seagate als Master und eine IBM als Slave.

3 Monate liefen die beiden ganz normal, doch nun meldet Scandisk bei jedem Booten über die Seagate, dass ein Intensivtest wegen möglichem Fehler nötig sei. Der Check beginnt, bricht aber jedes Mal mit der Fehlermeldung: "Beim Lesen der FAT des Laufwerks C: hat scandisk einen Datenfehler festgestellt. Aufgrund dieses Fehlers kann Scandisk keine Fehler auf diesem Laufwerk korrigieren."ab.

Danach startet Windows (bei mir 98 SE) ganz normal und läuft.

Ich hab auch mal versucht, die Festplatte mal zu formatieren, auch dies ging nicht, es kam Meldung: "Nicht genügend Arbeitsspeicher.

Kann mir jemand sagen, wie ich das Problem lösen kann, ohne die Festplatte rauszuschmeißen ? Gibts da vielleicht ein Tool oder einen Patch, mit dem der Fehler beseitigt werden kann ?

bei Antwort benachrichtigen
Thunderdome ramsgate „Datenfehler im Fat, scandisk meldet Probleme !!!“
Optionen

Man könnte es mal mit Norton Utilities Disk Doctor o.ä. probieren, die Festplatte zu reparieren. Vielleicht werden dann die Fehler behoben...

bei Antwort benachrichtigen
Tilo Nachdenklich ramsgate „Datenfehler im Fat, scandisk meldet Probleme !!!“
Optionen

Nicht genügend Arbeitsspeicher beim Formatieren heißt letztlich FDISK kann irgendwas Wichtiges nicht auf Festplatte spielen und deshalb klappt die Speicherverwaltung nicht. Naja so etwa, ich bin da Laie.
Die Festplatte ist reif für ein Reparaturtool von Seagate. Testen kannst Du ev. besser mit Drive Fitness Center von IBM, aber so Geschichten wie Low Level Formatieren würde ich mit einem Seagate-Tool machen. Beginn die ganze Aktion erstmal mit killmbr.

Noch ein Tipp: Hartnäckige Fehler die ich (bei einer IBM DTLA) nicht beseitigt bekam (Defective Defice, Lesekopf blieb an einer Stelle hängen und versuchte ständig wieder den Zugriff) habe ich repariert bekommen, indem ich die Platte mit Linux (ext2, SuSE 7.1 YAST2) formatiert habe. Die Minimal-Linux-Installation, die ich dabei mitlaufen lies, funktionierte allerdings nicht, die Platte blieb auch stehen, kein Neustart. Aber dann killmbr und mit FDISK FAT 32 formatiert und den ausgesparten Defektbereich mit FAT-16 und später wieder mit FAT-32 und die IBM ist wie neu. Ich habe diese Dinge teils zufällig herausgefunden. Platte ausgiebig getestet, kein Mucken. Das dauert alles entsetzlich lange und man sollte IBM vielleicht trotzdem das Sensibelchen zuschicken... .

Damit will ich sagen, was Reparaturtools ev. nicht schaffen, schafft ev. ein Umformatieren. Blos zwischendurch immer killmbr einsetzen.

killmbr der Zeitschrift ct.
http://www.heise.de/ct/ftp/result.xhtml?url=/ct/ftp/ctsi.shtml&words=killmbr

IBM Drive Fitness Center
http://www.storage.ibm.com/hdd/support/download.htm#DFT

bei Antwort benachrichtigen
ramsgate Nachtrag zu: „Datenfehler im Fat, scandisk meldet Probleme !!!“
Optionen

Ich habs mal mit dem Seagate Diagnosetool versucht, das meldet mir einen physischen Defekt auf Laufwerk C und emphielt, die Platte auszutauschen.
Als ich damals zu meiner IBM-Platte die Seagate-Platte eingebaut habe, habe ich über Fdisk beide Platten partioniert und aktiviert, so daß ich wahlweise - mit entsprechendem Umstellen im Bios - von jeder Platte booten kann.
Dies ging auch die letzten paar Monate.
Jetzt aber macht Scandisk Ärger, hab ich mittlerweile abgeschaltet.
Bei einem Kaltstart erkennt das Bios die IBM-Platte nicht mehr, Windows läuft hoch und im Gerätemanager ist ein gelbes Fragezeichen vor Festplattencontroller - Primary IDE controller (dual fifo. Mit Neustart und Autodetect der Platte im Bios gehts dann und Windows läuft normal.
Bis zum nächsten Kaltstart !!
Sitz ich hier auf einer Zeitbombe, dass mir die Festplatte jeden Augenblick kaputt geht oder liegt das Problem vielleicht am Mainboard oder an den Einstellungen in Fdisk (beide Platten aktiviert, geht normal nicht, hab ich mit einem Trick geschafft, erste Platte angeschlossen, über Fdisk akitviert, dann erst zweite Platte angeschlossen und über Fdisk aktiviert) ?

Kann mir jemand ein Programm (free- oder shareware) empfehlen, mit dem ich die beiden Festplatten so einstellen kann, dass ich wie jetzt wahlweise booten kann ?

bei Antwort benachrichtigen
Tilo Nachdenklich ramsgate „Datenfehler im Fat, scandisk meldet Probleme !!!“
Optionen

Leider kenn ich mich nicht so aus. Das soll also gehen im Bios die Slave-Festplatte als bootfähig festzulegen. Wird Zeit, dass ich mich da schlau mache.
So wie ich das sehe sind beide Platten wacklig, d.h. Geld ausgeben und Platte kaufen und Daten sichern.
Von Tricks würde ich abraten ich würde die Festplatten ganz konservativ einrichten. Wieso musst Du denn unbedingt von der zweiten Festplatte starten, Win98SE ist nicht dafür gemacht. Du kannst doch mit zwei Primärpartitionen auf der ersten Festplatte arbeiten und mit einem Tool wie PartitionMagic (notfalls mit den Startdisketten) Partitionen abwechselnd nach Bedarf "Aktiv" schalten. Ist zwar etwas umständlicher (zusätzlicher Neustart) vermeidet aber Ärger.

Bei der Seagate würde ich mal den Garantiestatus klären und auch überlegen, ob ihr Wärme, Alter, Überspannung (irgenwelche Blitzschäden an anderem elektronischen Gerät vorgekommen?) und Vibrationen vielleicht zugesetzt haben. Ansonsten kannst Du - bei genügend Zeit - ja mal umständlich umformatieren, denn Garantieabwicklung ist auch so ne Sache. Aber erst Festplatte kaufen und Daten sichern. Einige Leute kaufen wieder 5400 U/Minute-Festplatten, weil sie auf mehr Zuverlässigkeit hoffen.

bei Antwort benachrichtigen
ramsgate Tilo Nachdenklich „Leider kenn ich mich nicht so aus. Das soll also gehen im Bios die...“
Optionen

Im Bios kann ich nur umstellen, von welcher Platte gebootet werden soll. Bootfähig gemacht habe ich sie aber unter Fdisk.
Das Win98SE nicht für das wahlweise Booten von 2 verschiedenen Festplatten vorgesehen ist, weiß ich nicht. Kann aber auch ein Problem sein.
Ich hab damals auf beide Festplatten jeweils eine bootfähige Primärpartition eingerichtet, weil ich mit zwei unterschiedlichen Systemen mit z.b. unterschiedlichen AGP-Grafikkarten und entsprechenden Treibern arbeiten wollte. Das ging bequem, mußte im Bios nur umstellen und Grafikkarte austauschen.
Die beiden Win98Se haben da problemlos mitgemacht, da das eine Win vom anderen nichts mitbekam. Bis vor kurzem !

ich weiß nicht mal, ob die Seagate tatsächlich defekt ist, oder es vielmehr am Windows und den Einstellungen im Fdisk, die ja eigentlich so nicht möglich sind liegt.
Mit dem Partitionmanager habe ich es nach Einbau der Seagate versucht, da konnte ich aber keine bootpartition pro Platte einrichten.

ich würde ja gerne mal versuchen, auf der Seagate zwei bootfähige Partitionen einzurichten und die auf der IBM zu löschen.
Nur kann ich die Seagate nicht mehr formatieren, zumindest nicht die bootfähige Partition (laufwerk C).
Auf die Seagate hab ich noch Garantie.
Um Datensicherung brauch ich mir keine Sorgen machen, hatte schon viele schwere PC-Abstürze und hab deshalb alles wichtige auf CDRom gespeichert.

bei Antwort benachrichtigen
Tilo Nachdenklich ramsgate „Datenfehler im Fat, scandisk meldet Probleme !!!“
Optionen

Mehrere kleine Primärpartitionen auf der ersten Festplatte statt langer Fehlersuche, ist die naheliegende Empfehlung.

Wenn Du richtig platt machst, killmbr nicht vergessen, gerade bei der Seagate. Damit Du wieder funktionierende Dinge in den MBR schreiben kannst. Ohne ein Reparaturtool von der Seagate-Webseite wirst Du die Festplatte nicht mehr flottkriegen, wenn das Dateisystem eine tiefsitzende Macke hat.

Besorg Dir die kostenlos-Version von PartitionMagic von einer Computerheft-CD. Erstelle Start- und Programmdiskette. Der Programmaufruf heißt dann später: pqmagic. Ev. startest Du aber besser von der Windows-Startdiskette und nimmt nur die PowerQuest Programmdiskette hinzu.
Einrichten und Formatieren zunächst mit FDISK. Formatiere erstmal die Platten als eine große FAT-32 Partition mit FDISK, dann erst mit PartitionMagic einrichten (was ziemlich lange dauert, also Stunden). Partitionsgröße für die C-Partitionen: 2000 MB in 8k-Clustern.

Beim Einsatz von PartitionMagic wäre zu beachten: Die zweite Festplatte (auch) zur Datensicherung verwenden.
Später dann niemals verschiedene Partitionsmanager verwenden, die sind nicht kompatibel und versauen die Festplatte auf lange Sicht. Niemals Änderungen an beiden Platten zugleich vornehmen.

bei Antwort benachrichtigen