Danke für den wirklich selbst gemachten Erfahrungsbericht!
Das ist einleuchtend, was Du mit dem "wegfliegen" meinst.
Ich kann mir sowieso nicht vorstellen, wie das passieren sollte, wenn man zB die winzigen Widerstände auflöten sollte.
Soweit ich weiß, wird das kommerziell so gemacht, das die Bauteile mittels CNC- Maschinen bestückt und zum Löten arretiert werden.
Das Wichtigste ist für mich eigentlich das Auslöten. Ich habe das bisher mit mehreren Methoden versucht:
- Entlöt- Litze. Das mag in der Theorie unter Idealbedingungen und im Einzelfall klappen - für ständige Nutzung taugts nicht.
- Lötkolben mit Absaugpumpe. Das funktioniert auch nur optimal, wenn das Lötloch einige hundertstel größer ist, wie das reingelötete Bein.
- und meine Brutalo- Methode.
Ich zwicke die Beinchen so nahe, wie möglich am Bauelement ab und löte die einzelnen Beinchen der Reihe nach aus. Das Lötloch wird mit einem Holz- Zahnstocher durchgängig gemacht.
Zum Ablöten von SMD verwende ich ein Lötkölbchen dieser Art:
http://www.nickles.de/user/images/111275/koelbchen.jpg
- zum Einlöten ein etwas Größeres.
Nun hatte ich die Hoffnung, das das Auslöten hauptsächlich von Bauelementen mit mehreren Beinchen in einer Reihe, wie Widerstandsnetzwerke, ICs usw mit einer solchen Heißluft- Lötstation einfacher geht.
Ausgelötete Teile werden so und so verschrottet.
Natürlich, wenn damit auch noch das wieder einlöten gut klappen würde, hätte ich nichts dagegen. Aber mir ist von vornherein klar, und das ohne so etwas jemals gemacht zu haben, das die kleinwinzigen SMS- Teile da mechanisch fixiert werden müssen.
Jürgen