In meinem Haupt- PC 8GB RAM sind eingebaut.
Dort kann ich mit Win7 x64, Win7 x32 oder Win XP booten und arbeiten.
Hat mich nun ein bischen unbefriedigt gelassen, das ich unter Win7 x32 nur 3,25GB Ram nutzen kann - die übliche Erklärung, 32Bit würden nicht weiter zählen können, konnte doch eigentlich nicht so recht stimmen, oder?
Wenn ich es mal überschlage, gehen 32Bit bischen weiter.
Naja, auf jeden Fall habe ich mal gesucht - und etwas gefunden.
Ich habe nun auch unter 32Bit meine kompletten 8GB RAM zur Verfügung!
Wie ich das bei mir gemacht hab, hab ich hier (samt Quelle) beschrieben:
Etwas seltsam finde ich den Begriff "RAM-Sperre". Da ist doch gar nichts gesperrt!
Rein rechnerisch kann ein 32-Bit-System nur 4 GB adressieren - bei 2 hoch 32 = 4294967296 ist Schluss. Mit einer Sperrung hat das nichts zu tun. Wo kommen denn die zusätzlichen Adressen für den Bereich > 4 GB her? Und was ist mit dem Adressraum zwischen 3,25 und 4 GB, wie werden die Komponenten zukünftig vom System adressiert, wenn dieser Bereich jetzt auch als RAM zur Verfügung steht?
Das mit der "RAM Sperre" stimmt schon, wenn der Begriff nicht ganz 100% den Kern der Wahrheit trifft. Tatsache ist, dass die Netzwerk-Server-Betriebssysteme Windows Server 2003 Enterprise und Windows Server 2008 Enterprise sehr wohl als 32 Bit Variante mit 64 GB Speicher umgehen können. Bei der Windows Server 2003 Datacenter SP2 sind sogar 128 GB adressierbar.
Insofern ist es von Microsoft lizenzrechtlich beabsichtigt dass die 32 Bit "Home"
Betriebssystem nur bis 4GB Praktisch aber nur zwischen 3 und 3.5GB verwalten können.
Durch diesen Patch ist man in einer grauen Zone (vorsichtig ausgedrückt), wenn man auch noch die Windows Updates verwendet. Ich denke jeder hier weiß von was ich spreche.
Durch diesen Patch ist man in einer grauen Zone (vorsichtig ausgedrückt), wenn man auch noch die Windows Updates verwendet
Obwohl ich fast ausschließlich mit Win7 x64 arbeite, werde ich genau das genau beobachten, ebenso wie die diesbezügliche Bemerkung von dalai, 12.08.2010, 00:14.
Und berichten, sollte mir etwas widerfahren.
Der letzte Patchday erbrachte allerdings keine (bemerkbaren) Konsequenzen.
Rein rechnerisch kann ein 32-Bit-System nur 4 GB adressieren - bei 2 hoch 32 = 4294967296 byte
Ja, das stimmt so.
Aber eine direkte Adressierung wird heut wohl nur noch sehr selten angewendet.
Man verwendet da eher eine Art "Gruppierung" wo nur ein vorgegebener Adressraum direkt adressiert wird. Schon bei Computersteuerungen von Werkzeugmaschinen wurde das angewendet, um Busbreiten zu sparen und damit ökonomischer das Gleiche zu erreichen.
Wird das Ende einer Gruppe erreicht, geht es in der nächsten Gruppe von vorne los. Eine Art Kaskadierung von Adressen.
Mit der "Datacenter Edition PAE" (Physical Address Extension) wird zum Beispiel eine Erweiterung des physikalischen Adressraumes erreicht, wodurch die Größe des Systemspeichers auf bis zu 64 GB RAM erhöht werden kann.
Warum da M$ eine Sperre eingebaut hat, keine Ahnung.
Möglicherweise eine historisch bedingte Notwendigkeit (siehe FAT = 2GB) die inzwischen überholt ist und aus was-weiß-ich für Gründen von M$ nicht beseitigt wird.
Es wäre nicht die einzige Ungereimtheit bei M$.
Bist Du sicher dass Du die volle 8 GB verwenden könntest, denn mit Windows 7 hatte Microsoft auch nur die Anzeige geschönigt, in Wirklichkeit konnte auch hier nur ca. 3.2GB verwendet werden, anstelle der geschönten Anzeige von 4 GB:
denn mit Windows 7 hatte Microsoft auch nur die Anzeige geschönigt
Nun ja, das ist schon möglich.
Aber das M$ vorausschauend beschönigt? Also wenn mal einer diesen Patch anwendet?
Glaub ich nicht so recht.
Allerdings könnte man das ja prüfen, ein Tool, welches hemmungslos den RAM vollschreibt...
Ist ein solches Tool bekannt?
Ist doch sicher zum Beispiel mit einem JAVA- Script schnell möglich?
Ist so etwas bekannt? Ich hab dazu, zum Programmieren zu wenig - besser gesagt: überhaupt keine Ahnung.
mmhh! Du solltest das mal intensiv testen. Aber mach Dich darauf gefasst dass es zu Fehlern kommt. ich könnte mir gut vorstellen, dass solange nur ein Prozess auf das Speicherfenster unterhalb der 4 GB zugreift, es funktioniert. Wenn gleichzeitig ein 2, Prozess auf die anderen 4 GB zugreift womöglich auch noch. Ich bezweifele jedoch dass ein Programm mit den vollen 8GB arbeiten kann.
Aber halte uns auf dem Laufenden. Vielleicht gibts hier ja auch noch einen Informatiker der das wirklich erklären kann.
Irgendeine speicherintensive Software extrem auslasten - Photoshop oder Videobearbeitung - damit müsste man diese Marke am ehesten knacken können. Zur Not beides gleichzeitig.
Wenn z.B. beide Programme jeweils 3 GB benötigen, dann belegt das zuerst gestartete Programm die ersten 3 GB und das zweite Programm die nächsten 3 GB; am oberen Ende des Speichers wären 2 GB frei (stark vereinfacht gesagt, das System braucht natürlich auch noch etwas vom Speicher).
Das 2. Programm würde also die von RW1 angesprochene 4-GB-Marke um 2 GB überschreiten -- was evtl zum Crash führt.
Lohnt sich der Aufwand, beide Systeme sind gleich teuer
Sicher - und da hab ich sogar die Hälfte eingespart - hab nämlich beide Installationen mit ein- und demselben Key vollzogen und aktivieren lassen.
Wo liegt der tiefere Sinn?
Bei mir schlicht und einfach in der Erforschung der Möglichkeiten, der Vertiefung meines Wissens - und nicht zuletzt der Befriedigung meines Spieltriebes.
Einen ökonomischen Effekt hab ich nicht in Betracht gezogen - nicht mal auch nur andeutunhgsweise daran gedacht.
Die CPUs (nicht jede CPU unterstützt das, aber seit einigen Jahren alle AMD und Intel CPUs) haben einen 36Bit-Breiten Adressbus. Damit können Sie in der Tat einen grössen Speicherbereich ansprechen. Pro Prozess und Task stehen aber weiterhin nur 4Gbyte Adressraum zur Verfügung. Die Erweiterung ist da offenbar sehr geschickt (und mit relativ wenig Aufwand) an die vorhandenen 32Bit-Architektur "angekoppelt" worden.
Wie immer ist die englische Wikipedia ausführlicher und erklärt auch, wie das im Detail in der CPU umgesetzt wird (ich muss aber zugeben, dass das bei mir hart an der Grenze liegt, was ich noch wirklich verstehe): http://en.wikipedia.org/wiki/Physical_Address_Extension
Das hat technisch etwas mit der Eigenart der CPUs zu tun, die in Ihrem Adressraum den Speicher quasi über eine Verlinkungstabelle frei "umordnen" können. (http://de.wikipedia.org/wiki/Seitentabelle)
Damit entfällt eigentlich die Möglichkeit Speicherbereiche "manuell" kopieren zu müssen, man kann sie einfach "umhängen".
PAE greift in diese Struktur ein und erweitert offenbar die Zugriffsmöglichkeit. Nach meinem Verständnis kann die CPU nun RAM aus einem grösseren Adressbereich in ihren interne 4GByte-Adressbereich einblenden. Vermutlich wirklich die einfachste und "billigste" Lösung um mehr als 4GByte RAM nutzen zu können, ohne die CPU komplett umbauen zu müssen.
Warum auch aktuelle 32Bit-Betriebssysteme den PAE-Mode nutzen können, soll an einer Schutzfunktion liegen, die CPUs seit einigen Jahren mitbringen. Die können einem Speicherbereich der als Datenspeicher dient so sperren, dass dieser Datenbereich nicht als Programmcode ausgeführt werden kann. Diese Funktion wird als "NX Bit" bezeichnet: http://de.wikipedia.org/wiki/NX-Bit
Dieses NX Bit ist offenbar in einem ungenutzten Bit der Speicherzeiger des PAE-Modes untergebracht, daher muss die CPU im PAE-Mode betrieben werden, wenn man diesen Schutz nutzen will. Das erklärt warum die aktuellen Windows-Versionen den PAE-Mode nutzen.
Warum nun der Speicher auf 4GByte begrenzt wird, erklärt das natürlich nicht. Ich hab aus älteren Berichten noch im Ohr, dass etliche Treiber auf PAE-Systemen, die auf WinXP-Technik basierten Probleme machten. (Müsste bei Rechnern mit Windows Server 2003 gewesen sein.)
Damals hat man vom PAE-Mode abgeraten.
Ob das heute immer noch zu Problemen führen kann? Ich persönlich glaube das MS die User zu den 64Bit-Varianten ziehen will. Da wäre dann die 4GByte-Beschränkung ein einfaches Mittel um die User in die richtige Richtung zu lenken.
Eine gute, verständliche und logische Erklärung. Danke!
Übrigens - das ist ganz genau das, was (nicht nur) mir so gefällt:
Ein Thema wird angesprochen und in Folge dessen gehts in die Tiefe des Problems. Gefällt mir und ist gesund.
Ich hab mir Dein Tutorial jetzt nochmal bis zum Ende durchgelesen und festgestellt, daß ich die Kommandozeilen am Ende noch nicht kannte.
Woran merkst Du, ob der neue Kernel "angenommen" wurde? Verläßt Du Dich auf die Anzeigen von Arbeitsplatz und Resmon?
Woran merkst Du, ob der neue Kernel "angenommen" wurde?
Bisher verließ ich mich ausschließlich auf die Anzeigen, die sich sowohl am Arbeitsplatz, als auch im Ressourcemonitor erheblich änderten.
Einen Test mit den oben genannten Tools werde ich sobald wie möglich machen - gegenwärtig werde ich erst mal anderweitig in Anspruch genommen.
Interessantes Thema.
Was mich stutzig macht, aus alten Zeiten, als auch schon mit div. Mittelchen versucht wurde RAM aus dem Hut zu zaubern, ist der im folgenden Bild fehlende Eintrag:
Diesen Eintrag hast Du nur, wenn zwischen installiertem und verwendbarem Arbeitspeicher eine Differenz besteht, also bei jedem normalen 32bit-Windows 7 ab vier GB RAM.
Daß in Jürgens Tutorial dieser Eintrag fehlt, deutet eigentlich darauf hin, daß der Patch funktioniert.
Ich such jetzt mal die Screenshots von meinem eigenen Experiment zum Vergleich...
die resmon-anzeige ist klar Jürgen.
aber was Oliver ausführte könnte ja die Erklärung sein.
Ich selbst habe ein 64-bit mit 4GB und einer onboard-Graka.
Da wird die Abweichung angezeigt. (Inst = 4GB, verwendbar = 3,87)
Ich glaubte mich allerdings zu erinnern, irgenwann/wo mal einen Eintrag
gesehen zu haben, der installiert 4 und verwendbar 4 anzeigte.
Aber kann mich irren.
Nein, da wird ja auch der gesamte installierte Arbeitsspeicher verwendet, es gibt also keine Differenz.
Wie gesagt, nur bei 32bit-Windows 7 mit mehr als drei GB.
In der aktuellen PC-WELT ist ein langer Artikel über 64bit-Windows, da wird das mit den 9 GB auch erklärt. Ich muß die Stelle erst suchen, ist ein sehr langer Artikel...
Welche Abweichung denn?
Im Bild der 32bit-Version werden korrekt 8192 MB angezeigt.
Und daß ein 32bit-System anzeigt, daß es nur 3,2 GB verwenden kann, ist auch völlig klar und logisch.
Bedenkt ihr bitte bei der ganzen Euphorie, dass der Patch jedes Mal erneut angewendet werden muss, wenn ein Windows Update den Kernel aktualisiert? Sonst arbeitet ihr nämlich die ganze Zeit mit einem verwundbaren Kernel! Das bedeutet auch, dass ihr manuell schauen müsst, ob sich der Kernel geändert hat. Mir wäre das den Aufwand nicht wert, zumal ich so viel Speicher eh nicht nutze/brauche (die verbauten 4 GiB reichen mir dicke).
Interessant.
Allerdings - würdest du bitte erklären, wie sich diese ausgeschaltete RAM- Sperre auf den Kernel auswirkt, wieso diese RAM- Sperre für die Sicherheit verantwortlich ist?
Darum geht es nicht. Es wird ja die EXE vom Original-Kernel kopiert und gepatcht, wie in deiner Anleitung zu lesen ist. Entdeckt MS nun eine Lücke im Kernel (die nichts mit dieser Sperre zu tun hat bzw. haben muss!) oder aktualisiert diesen aus anderen Gründen, bringen sie ein Windows Update raus. Dieses Update ersetzt den installierten Kernel.
Welche Datei dabei überschrieben wird (Original oder gepatchter Kernel), kann ich nur mutmaßen. Letztlich auch egal, weil es auf 2 Möglichkeiten hinausläuft: (1) Original-Kernel wird ersetzt. Folge: der gepatchte Kernel ist weiterhin verwundbar für die entdeckte Lücke. (2) Gepatchter Kernel wird ersetzt. Folge: Kernel ist nicht mehr verwundbar für die entdeckte Lücke, aber die RAM-Freischaltung muss erneut vollzogen werden.
Das Ergebnis ist dasselbe: die RAM-Freischaltung muss erneut reingepatcht werden, entweder in die eine oder die andere EXE.
Wie man leicht an deinen Screenshots im PDF sehen kann, ist dein Kernel zuletzt am 27. Februar 2010 aktualisiert worden, ist also schon lange nicht mehr der Original-Kernel von Win7 RTM vom Juli 2009.
Nach knapp 5 Monaten kan ich dazu konkret etwas sagen:
Das Ergebnis ist dasselbe: die RAM-Freischaltung muss erneut reingepatcht werden, entweder in die eine oder die andere EXE.
Ich habe jeden angebotenen Patch installiert - sowohl die Wichtigen, als auch die empfohlenen.
Ich mußte weder "nachpatchen", noch mußte ich erneut aktivieren.
Der PC läuft heute, am 25.01.20011 noch genau so tadellos, wie hier am 12.08.2010
Interessant. Welches Datum haben denn die Kernel-Dateien nun? Aber richtig interessant wird es eh erst mit dem SP1. Ich bin gespannt, ob der Kernel damit augetauscht wird oder nicht.
Das letzte Datum ist der 29.09.2010.
Wenn das endgültige SP1 rauskommt, werde ich wieder berichten - schließlich laufen da einige PCs produktiv damit. (Fotoshop CS4 bzw 5)
Allerdings - ein Test mit dem vor einiger Zeit offiziell angebotenen Test- SP1 erbrachte ebenfalls keine negativen Erkenntnisse.
...ist dein Kernel zuletzt am 27. Februar 2010 aktualisiert worden
Könnte es sein, das Dir da ein Irrtum unterlaufen ist?
Zum Ersten:
Ich habe 4 verschiedene Installationen Win7 x32.
In jeder dieser Installationen hat die "ntkrlICE.exe" das Datum der Installation. Die letzte stammt vom 07.07.2010...
Zum Zweiten:
Mir ist nicht ein einziger Patch bisher bekannt, der den Kernel verändert.
@All: Wir können hier ab jetzt wohl nur noch Vermutungen oder Meinungen äußern. Es ist ein Thema, zu dem MS Stellung nehmen müsste.
Wenn es so "einfach" funktioniert, frage ich mich warum es MS nicht gleich impliziert. Es ist ja keine Kostenfrage, da die Systeme gleich viel kosten. Im Gegenteil, es wäre doch eine gute Werbung, da einige Anwendungen unter einem 64Bit System nicht laufen.
Wenn es so "einfach" funktioniert, frage ich mich warum es MS nicht gleich impliziert
Eine plausibel erscheinende Vermutung dahingehend äußerte Andreas42 in seinem Posting vom 11.08 - 18:41Uhr:
Ich persönlich glaube das MS die User zu den 64Bit-Varianten ziehen will. Da wäre dann die 4GByte-Beschränkung ein einfaches Mittel um die User in die richtige Richtung zu lenken.
Das ist nur eine Frage des Marketings - so einfach. Und dass MS die 64 Bit Versionen eher verkaufen will, glaube ich nicht, weil es die Beschränkung schon seit XP gibt - der Server 2003 ist ja im gleichen Zeitraum erschienen (inkl. PAE-Möglichkeit). Die 64 Bit Versionen kamen später.
Es ist auch eine Frage der Stabilität, denn bedenkt, dass sehr viele Programme von einem 32 Bit Adressraum ausgehen - Treiber erst recht. Und was passiert, wenn eine Zahl bei 32 Bit umbricht? Sie wird negativ. Das kann zu "lustigen" Effekten führen, die auch BSODs, Datenkorruption & Co. mit einschließen.
Ich habe ein Notebook mit Vista und Upgrade-Möglichkeit gekauft.
Bei Anforderung der Upgrade-DVD musste ich explizit angeben, ob ich ein 32 oder 64 Bit haben wollte.
Kann / muss ich nun davon ausgehen, das auf dieser DVD auch alle Versionen sind, aber nur die 32er startet?
Und wenn nein, würde mein Key auch mit einer ISO (64 Bit) funktionieren?
Nein, es gibt je eine DVD für alle 32bit- und eine für alle 64bit-Versionen.
Ob der Key mit beiden Versionen funktioniert, ist eben die Frage.
Genau wissen wir das morgen (Freitag), wenn ich veruchen werde, die 64bit-Version mit meinem Key zu aktivieren, den ich für die 32bit-System-Builder-Version gekauft habe.
Ich sach morgen mittach Bescheid, ob es geklappt hat.
Kann / muss ich nun davon ausgehen, das auf dieser DVD auch alle Versionen sind, aber nur die 32er startet?
Nein!
Eindeutig Nein.
Nur der erworbene Key ist gleichberechtigt sowohl für die 32Bit, wie auch für die 64Bit- Version verwendbar.
Die DVDs sind unterschiedlich!
So, jetzt kann ich diese Aussage auch bestätigen.
Ich habe soeben mein neues 64bit-Windows 7 Ultimate mit dem Key für die 32bit-Windows 7 Ultimate System-Builder-Version aktiviert. Hat ohne Probleme ruckzuck funktioniert.
Tatsache ist allerdings, daß Microsoft diese Möglichkeit bestreitet bzw. verbieten möchte (über die Unverschämtheit dieses Unterfangens brauchen wir nicht zu reden...).
Tatsache ist allerdings, daß Microsoft diese Möglichkeit bestreitet bzw. verbieten möchte
Wie? Wo? Wann?
Es sollte doch für einen Konzern wie M$ problemlos möglich sein, den Key so zu gestalten, das er nur für eine Version Gültigkeit hat.
Das du nur eine Version verwenden darfst (solltest) ist eine ganz andere Sache, die etwas mit 1 Lizenz = 1 Rechner zu tun hat.
Von diesem Verbot bzw. Gebot hatte ich Dir ja schon vorgestern in dem anderen Thread erzählt:
"Bei den 'Systembuilder'-Versionen müssen Sie sich jeweils zwischen der 32- und der 64-Bit-Variante entscheiden. Eine Packung, die beide DVDs enthält, gibt es nicht. Sie dürfen den beiliegenden Lizenzschlüssel aber nur zusammen mit genau der DVD verwenden, die Sie erworben haben. Nach Auskunft von Microsoft ist es nicht erlaubt, den 'Product Key' einer 32-Bit-Version zur Installation und
Aktivierung einer 64-Bit-Version oder umgekehrt zu verwenden."
PC-WELT 09/2010, S. 86
Beachte, daß das ausdrücklich für die System-Builder-Versionen gilt!
Technisch wäre es natürlich kein Problem, den Key an eine der Versionen zu binden, aber da ist sich MS wohl seiner Sache nicht sicher genug, was die Gesetzeslage angeht, um das auch umzusetzen.
Daaas meinst Du...
Ja, das sagtest Du schon, stimmt.
Allerdings "aber da ist sich MS wohl seiner Sache nicht sicher genug, was die Gesetzeslage angeht, um das auch umzusetzen."
- ist das genau deswegen nichts weiter, als lauwarme Luft.
Und da hat M$ schon viel davon abgelassen.
Ich hab die 64bit-Version schon installiert, nur noch nicht aktiviert. Das mach ich erst, wenn's komplett eingerichtet ist (morgen, oder so).
Aber ob Microsoft den Key akzeptiert, weiß ich noch nicht.
Könnte es sein, das Dir da ein Irrtum unterlaufen ist?
In deinem Screenshot mit dem TC-Listing (in der Anleitung) ist eine ntoskrnl.exe vom 27.02.2010 zu sehen, ebenso wie die ntkrnlpa.exe. Und eine davon wird mit Sicherheit als Quelle für die ntkrlICE.exe benutzt. Die Kerneldateien meiner absichtlich nicht aktualisierten Win7-VM sind noch vom 14.07.2009, also dem Zeitpunkt der Fertigstellung von Win7.
Mir ist nicht ein einziger Patch bisher bekannt, der den Kernel verändert.
Doch, genau das passiert mit der 4GB-RAMPatch.exe. Es wird eine Kopie des vorhandenen Kernels erstellt (ntkrlICE.exe) und die wird dann gepatcht, um die Sperre aufzuheben. Vergleich doch mal spaßeshalber die Dateien ntoskrnl.exe und ntkrlICE.exe mit dem TC nach Inhalt. Ich bin mir sehr sicher, dass es dabei byteweise Unterschiede gibt.
Was mich interessieren würde, ist wenn Du den Patch nach der Installation des Betriebssystem durchführst, und zwar bevor die Treiber und Anwendungssoftware installiert wurden. Wenn danach das Betriebssystem sich immer noch friedlich verhält, kann man es probieren.
Das wäre natürlich interessant, da hast du Recht - aber das kann ich heut und morgen sicher nicht erproben, hab mich (mal wieder) mit Aufgaben übernommen.
Ab heut will ich in meine PCs die neuen Raptor- Festplatten als Systemlaufwerke einbauen- und da spiele ich kein Image zurück, sondern installiere neu.
Da ist erst mal Win7 x64 und XP dran. Letzteres mit der gestern neu erstellten Installations- CD mit den Patches bis 08/2010.
Ja, und im Hintergrund erlausche ich auch ein undeutliches Gebrummel mit den Worten "Garten" und Ähnlichem...
Danach kanns weitergehen. Auch mit dem Vollschreib- Test.
habe mehrfach versucht den Patch zu installieren(auszuführen), hat mir die Ausführung auch angezeigt.
Leider konnte ich nach Eingabe von msconfig keinen 2. Starteintrag vorfinden, so wie es die Beschreibung
zeigte. Von meinen 6Gb Ram sind weiterhin nur 3,44 Gb nutzbar ausser bei meinem 64 bit Windows 7.
Da läuft doch irgendwas nicht richtig, oder habe ich das was übersehen.
...oder habe ich das was übersehen.
Ja, sicher.
Nämlich den letzten Teil in meiner pdf, wo Du Dir wie ein Linuxer vorkommen wirst, weil soviel zu tippen ist.
Lese das ganze noch einmal, ja?
Noch eines:
Wenn Du bei msconfig - Start rechts im Feld "Timeout" eine Zahl kleiner 5 Sekunden eingetragen ist, dann wird diese Anzeige zu kurz oder garnicht angezeigt.
Hallo jüki,
ein sehr interessantes thema...es kann auch viel über sinn oder unsinn, legal oder nicht diskutiert werden ....
aber mich würde mal interessieren, ob du irgendwie den ram auch nutzen kannst. klatsch dir doch einfach mal das prime95 auf den rechner, und starte mehrfach den torture-test mit der option "viel speicher" und schau dann in den taskmanager. wird der speicher dann auch verwendet?
wenn ich mich nicht täusche belegt jede prime-instanz bis zu 2 gig ram. lass doch einfach mal drei von deinen vier kernen mal mit dem speicher rechnen ...?
Ja, das möchte ich gern - nur ist prime (bereits installiert) vollständig in Englisch.
Meine Einstellungen sind also (wie vielleicht bekannt, spreche ich nicht englisch) nur ein Herumgstochere - und das liegt mir nicht.
Würdest Du mir bitte erklären, wie ich da was einstellen muß?
Ich wäre recht dankbar dafür.
hi nochmal,
genau, das prog (ordner) mehrfach kopieren ... und jedes prime extra starten. den torture-test mit dem menüpunkt 3 (blend) ausführen, dann schnappt sich eine instanz 2 gig.
zeig mal deinen taskmanager, wenn 3 solcher instanzen (=6gig) laufen ...!
das muss ich dirket selber mal versuchen ... obwohl ich nur 4 gig stecken hab.
Ich habe es 4x laufen lassen, aus 4 verschiedenen Ordnern. Kannst Du erkennen an der Steigerung der Auslastungskurve rechts unten.
Es wurden 7GB RAM verwendet. Ich weiß nicht mehr, worum hatten wir gewettet - waren es 100 oder 120 Euro?
Brrrr -
Bekomme ich doch eine Mail von meinem Webhoster, das mein Transfer-Limit überschritten wurde...
Hab nachgeschaut - mein oben verlinkter Aufsatz wurde bis heut 2360x herunter geladen!
Soviele Hits mit Upload pro Zeiteinheit hatte ich nicht mal bei der Installationsanleitung. Ich sollte wohl doch über eine Einnahmequelle nachdenken...
Das läuft auch nur wenn das Mainboard (der RAM Controller) Memory Remapping beherrscht.
Allgemein gilt:
One of the following chipsets (and any later with greater than 4GB support):
• Intel 975X
• Intel P965
• Intel 955X on Socket 775
• Chipsets that support AMD processors that use socket F, socket 940, socket 939, or socket AM2. These chipsets include any AMD socket and CPU combination in which the memory controller resides in the CPU.
The CPU must support the x64 instruction set. The AMD64 CPU and the Intel EM64T CPU support this instruction set.
The BIOS must support the memory remapping feature. The memory remapping feature allows for the segment of system memory that was previously overwritten by the Peripheral Component Interconnect (PCI) configuration space to be remapped above the 4 GB address line. This feature must be enabled in the BIOS.
Da hastu aber geschlafen. Um diesen Unawave-Patch dreht sich doch der ganze Thread.
Übrigens schon der zweite. Ich hatte vorher die gleiche Diskussion auch schon angezettelt.
ich kannte deinen nicht. Jükis interessierte mich, hab mir das nur grob angeschaut,weil ich das nicht nachbauen kann.
Hab mir win 7 Runtergeladen. Der Rechner hat sich zwischendurch abgeschaltet. Hab ihn wieder eingeschaltet und zu Ende geladen.Kann ich mir daraus einen funktionierenden Datenträger brennen?
Klar kannst Du das!
Wahrscheinlich hast Du Win7 ja als ISO-Datei runtergeladen. Daraus mußt Du nur die kleine Datei "ei.cfg" im Ordner "sources" entfernen, dann kannst Du Mit der gebrannten Setup-DVD jede gewünschte Win7-Version installieren.
Am einfachsten lädst Du Dir das ebenso kleine Tool ei.cfg-Removal-Tool herunter:
Das entfernt die fragliche Datei direkt aus der ISO-Datei. Dann kannst Du das Image auf DVD brennen. Wenn Du sie dann zum Installieren benutzt, wird Dir ein Menü angezeigt, aus der Du die gewünschte Version (von Basic bis Ultimate) auswählen.
...weil ich das nicht nachbauen kann.
Möglicherweise ist Dein Chipsatz ungeeignet? Schau mal hier, weiter oben: * Alpha13 Am: 23.08.2010, 18:42
Kann ich mir daraus einen funktionierenden Datenträger brennen?
Wenn Du einen Downloadmanager verwendet hast - ja.
Ansonsten würde ich (jedenfalls) lieber noch einmal neu downloaden.
Brennen, installieren - und dann erst feststellen, das etwas nicht in Ordnung ist?
Das wäre mir das (unnötige) Risiko zu hoch.
Hoppla, da hab ich wohl den Hintergrund der Frage mißverstanden...
Aber das hat Jüki ja schon auf den Punkt gebracht.
Kannst ja mal die Hash-Wert vergleichen, das dürfte Gewißheit bringen.
Das ist nett von Dir - aber das hab ich ja auch in dem Aufsatz angesprochen.
Da der Originalbeitrag dies und jenes offen ließ, hab ich das Ganze eben nochmal mit eigenen Screenshots und eigenen Kommentaren wiederholt.
Ist so eben etwas einfacher verständlich.
Einem eigenartigen Effekt kam ich grad auf die Spur...
Mein Test- PC ist mit Intel- Prozessor, Mainboard EP43-DS3, 4GB installierter RAM - und, nun kommts, mit einer TV- Karte WinTV HVR-1110 ausgerüstet.
Alles funktioniert vollkommen normal und tadellos, installierte Systeme (auf 3 verschiedenen, einzeln schaltbaren) sind XP Prof, Win7 x64 Ultimate und Win7 x86 Ultimate.
Wenn ich nun nach der beschriebenen Methode die ganzen 4GB unter Win7 x86 aktiviere, habe ich plötzlich weder Bild noch Ton mit der TV- Karte!
Läuft zwar alles ohne Fehlermeldung und wie gewohnt an - das Fenster bleibt aber schwarz und tonlos.
Boote ich die gleiche Festplatte ohne diesen Patch (die Auswahl hat man ja während des Bootens) ist alles ok. Und ich kann einwandfrei fernsehen.
Unawave, darauf angesprochen meinte, die Treiber trügen Schuld, könnten mit mehr als 3GB nicht umgehen.
Das kann nicht sein, denn wenn ich den gleichen PC mit dem 64Bit- System boote, läuft die Karte mit den gleichen Treibern vorzüglich.
Ich kann mir keinen Reim darauf machen.
Aber anscheinend wird da doch etwas mehr im System verändert, als nur eine RAM- Sperre aufgehoben.
Nein, da wird mit ziemlicher Sicherheit nicht derselbe Treiber verwendet. Dass die Treiber für 32 und 64 Bit evtl. im selben Paket sind, heißt ja nicht, dass dieselbe Treiberdatei verwendet wird. Für 64 Bit braucht es nunmal 64 Bit Code und für 32 Bit entsprechend 32 Bit Code. Und in letzterem wird PAE & Co. eben nicht berücksichtigt. Dass man für Treiber für Win7 x64 sogar eine digitale Signatur braucht, die bei x86 nicht zwingend vorgeschrieben ist, ist dann nur noch Nebensache.
Die Aussage wird schon stimmen. Aus einem anderen Forum kenne ich das mit TV-Karte und 4 GiB RAM oder mehr ebenfalls. Schließlich war das bei XP64 auch schon Thema.
Ja, da wirst Du wohl Recht haben, Dalai.
Ich hab mal reingeschaut - da sind tatsächlich alle Treiber 2x vorhanden. (in einem Ordner)
Einmal mit "normaler" Bezeichnung und einmal mit dem Zusatz "64".
Also ist es wahrscheinlich, (und sehr begrüßenswert) das die Fehlerursache wirklich bei den Treibern zu suchen ist.
Ich habe mir heute Win7 32bit installiert, hatte zuvor die 64er aber da habe ich auch nur 2,94GB statt der 4GB zur verfügung.
Vom Bios her habe ich auch nur die 3GB da ich bei meinen Asus P5B eine bestimmte funktion anschalten muss das alles da steht. Nur dann startet der Rechner gar nicht mehr u friert ein.
Wenn diese Funktion ausgeschaltet ist u er mit den 3GB startet steht im Win aber komischerweise 2,94 von 4GB verwendbar.
Nun habe ich mich mal an das Freischalten mit der Anleitung ran getraut. Das einzige was sich dabei ändert ist der Strat, das ich über meiner Uhr den Text stehen habe und mein Win7 aktiviert ist :D.
Memory remap hats verhindert das es funktioniert.
Habe es im Bios mal eingeschalte u nun sind 4GB verfügbar :).
Komisch das der Rechner nie mit 64bit u eingeschalteter Funktion gestartet hat.
Jippi! :)
Ich hab kürzlich einen diesbezüglichen Nachsatz in die pdf eingefügt:
Achtung- Nachtrag:
Die beschriebene Methode funktioniert nur, wenn der RAM- Controller des Mainboardes "Memory Remapping" beherrscht
- und dieses im BIOS auch Enablet ist.
Es wurde bezweifelt, das diese hier besprochene RAM- Erweiterung auch noch nach dem SP1 funktioniert.
Nun, ich habe meine x86- Version heut mal wieder gestartet und das SP1 installiert.
Danach habe ich die RAM- Auslastung ausführlich getestet - es funktioniert weiterhin tadellos.
Von einem unbekannten Mail- Absender bekam ich den Hinweis, das der oben angeführte Patch nicht immer funktioniert.
Damit kann man sich den Patch selbst machen - dann geht es:
Und noch einmal, da ich gerade damit gearbeitet habe:
Die Vermutungen, es könnte irgendwann Probleme mit der Lizensierung oder ähnliches geben, haben sich nicht bewahrheitet.
Ich habe die Festplatte mit dem umgemodelten Kernel nun ein Jahr lang täglich mindestens 1x in Betrieb genommen - ich schaue mir da täglich die "heute- Sendung" des ZDF an.
Und ich habe regelmäßig upgedatet.
Die Installation läuft sauber wie am Anfang und es werden bei gelegentlichen Tests (grad wieder) mit mehrfach "prime95" alle RAM- Kapazitäten genutzt.
Ich denke, es ist eine stabile Sache.
Mein Avira Anzivir Prof meldet ebenso, das diese Datei ein Schädling sei.
Daraufhin überprüfte ich meine archivierte diesbezügliche datei mit AntiVir und erhielt diese meldung:
4GB-RAMPatch\4GB-RAMPatch.exe
[FUND] Ist das Trojanische Pferd TR/Agent.2675712
Diese Meldung wird wohl von der Heuristik erzeugt.
Ich habe mehrere Patches und Passwortgeneratoren abgespeichert, welche die gleiche Meldung erzeugen.
Es ist ein Fehlalarm.
Demzufolge ungefährlich. Allerdings - dies ist nur meine Meinung und sollte nicht als fachlicher Fakt angesehen werden!
ich hab' das gleiche AV. Also hast Du genau die Datei, die den Alarm auslöst, schon benutzt?
Dann würde ich es auf meinem VB-Win7x32 einfach 'mal testen.