Wie bei Golem berichtet wird, soll Universal angeblich zu frei kopierbaren Musik-CDs zurückkehren. Hier geht es zu dem Bericht: Klick.
Meine Meinung: Vielleicht hat es dort (bei Universal) irgendwo Hirn geregnet :-))
Gruß
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Moin Heinz,
da befindet sich Bertelsmann in "guter Gesellschaft" - bereits im April 2004 ist Warner Music mit zweifelhaftem Beispiel vorangegangen. Dazu hatte ich damals auf dem Newsboard etwas gepostet: http://www.nickles.de/thread_cache/537661526.html
Sehr positiv finde ich aber die Abkehr vom "Eintagsfliegen-Geschäft". Diese als "kultureller Wandel" bezeichnete neue Konzernpolitik ist zu begrüßen; es war schon abstoßend, wie in der Vergangenheit Menschen "verheizt" worden sind. Zu den genannten Beispielen:
- Yvonne Catterfeld: Stimmlich gar nicht übel. Was sie tatsächlich musikalisch drauf hat, wird sich aber erst dann zeigen, wenn sie sich aus den Fittichen von Dieter Bohlen gelöst hat
- Andrea Berg: kenne ich nur dem Namen nach... ist das etwa eine Schlager-Tante? *grusel*
- Oomph!: Zwar nicht mein Geschmack, finde ich aber nicht schlecht. Sehr rauher, erdiger Gitarren-Sound; kein Mainstream, aber kommerziell doch sehr erfolgreich und insofern ein positives Beispiel
Dass zwei Drittel der Künstler ihren Vertrag verlieren, klingt für sich genommen zunächst einmal nach einem schmerzhaften Einschnitt. Um endgültig beurteilen zu können, ob das wirklich einen Verlust für die Musikszene bedeutet, müsste man im Einzelfall sehen, wen es getroffen hat.
CU
Olaf