Weder Hund noch Katze machen die geringsten Anstalten, auf die Vögel loszugehen. Innerhalb des Hauses sind alle Tiere tabu, das wissen die.
Natürlich wurden die Vögel mit den entsprechenden Worten bzw. dem entsprechenden Tonfall, vorgestellt und sie akzeptieren das, es sind eben neue Familienmitglieder.
Vor einiger Zeit kam sogar mal eine Maus über die Terassentür ins Wohnzimmer und die Katze tat so, als nähme sie diese gar nicht wahr. Wahrscheinlich dachte sie, die gehört jetzt auch dazu. Die Maus schaute dann sozusagen abends mit meiner Frau Fernsehen (zu deren Leidwesen), die Katze ruhig daneben, während sie sonst im Garten allen Mäusen auflauert und diese auch abschlachtet.
Wir haben eine Seele von Hund, der, seit die Vögel da sind, jede Nacht im Vogelzimmer schlafen will.
Auf der anderen Seite ist so ein Papageienschnabel ganz und gar nicht ohne, der kann einen Finger bis auf den Knochen durchbeißen.
Aber jeder hat seinen Freiraum, die Katze kann raus, der Hund kommt viel raus, die Vögel können frei fliegen. Das wird wohl auch eine Rolle spielen.
Übrigens würde ich mir niemals Vögel kaufen, die ich dann im Käfig halte, ich finde das furchtbar. Es ging uns ausgesprochen und nur darum, Graupapas, die es bisher ziemlich schlecht hatten, ein besseres Leben zu bieten, da wir schon mal einen Grauen hatten (der 15 Jahre woanders erbärmlich hausen mußte und leider nur noch 1 1/4 Jahre bei uns leben durfte)und dadurch diese Tiere lieben gelernt hatten.
Niemals würden wir uns ein Tier beim Züchter holen oder gar als Wildfang-Import, von Rechts wegen gehören diese hochintelligten Tiere nach Afrika in ihren Schwarm!