> Ich habe bei Leuten in meinem Alter nachgefragt, wer eine (PHV) hat und das war genau niemand.
Glaube ich sofort :-) Evtl. sind die bei ihren Eltern mitversichert, es gab mal so eine Regelung, dass das bis 27 möglich ist. Sind alles Infos aus den 90ern (schön war die Zeit ;-)), daher kann ich nicht garantieren, dass es heute noch so gehandhabt wird.
Bei einer Hausratversicherung kommt niemand zum Besichtigen, die nehmen deine Angaben so wie du sie machst. Bei der PHV wird keine individuelle Prämie kalkuliert, da geht's "pro Nase".
Mit einer Unfallversicherung hat das überhaupt nichts zu tun. Die PHV zahlt dann, wenn du bei jemand anders versehentlich(!) einen Schaden anrichtest, z.B. eine teure Vase zerdepperst. Das Beispiel mit dem Fußgänger hatte ich nur angeführt, weil sowas schlimmstenfalls in die Millionen gehen kann.
Was du über die gesetzliche Unfallversicherung durch den Arbeitgeber (läuft über die Berufsgenossenschaft) sagst, ist m.E. richtig so. Eine private Unfallversicherung ist IMHO überflüssig wie ein Kropf, man kann's auch übertreiben... Oft empfohlen wird eine BUZ (Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung), falls du durch starke gesundheitliche Beeinträchtigungen oder Behinderung eines fernen Tages deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst.
Generell würde ich versuchen, durch Preisvergleiche, z.B. übers Web, den für dich günstigsten Versicherer zu ermitteln. Verbraucherzentrale geht auch, kostet aber. Finger weg von großen Namen wie "Aachener und Münchener" oder "Hamburg Mannheimer", die sind nur meistens nur teurer und leisten auch nicht mehr. Besseren Service vielleicht, aber den nimmt man eh nur alle Jubeljahre in Anspruch.
Was Harm über seinen Vertrag mit der Allianz schreibt, ist wohl eher die Ausnahme. Er sagt ja, dass der Vertrag noch aus DDR-Zeiten stammt, evtl. hat die Allianz Anfang der Neunziger günstige Sonderkonditionen für die Neuen Bundesländer eingeräumt, um in dem damals noch jungen Markt schneller Fuß fassen zu können. Wäre eine naheliegende Idee.
CU
Olaf