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T-Online, die tun was...

xafford / 8 Antworten / Flachansicht Nickles

Gestern Mittag kam ein Mitarbeiter einer Firma, bei der ich das Computernetz betreue, ziemlich aufgeregt zu mir und drückt mir einen Brief in die Hand den er von T-Online bekommen hatte. Ich war ehrlich erstaunt über den Inhalt. T-Online mahnte ihn (kostenlos) ab und teilte ihm mit, daß sein Internet-Anschluß vorübergehend eingeschränkt wurde, da über seinen Rechner Spam-Mails verschickt wurden. Der Erklärung nach hat sich wohl mindestens ein Schädling auf der Kiste eingenistet, der sie zu einem Spam-Relay macht.
Bisher ging ich eigentlich immer davon aus, daß T-Online und Konsorten dies nicht weiter schert, aber anscheinend tut sich langsam etwas in Bezug auf Spam-Bekämpfung.
Just heute bekam ich dann noch eine Mail von 1&1. Anfang dieser Woche hatte ich eine Mail an die Abuse-Abteilung geschickt, da von einem Server aus dem 1&1-Rechenzentrum (Kundenserver) massig Spam-Mails bei mir auf dem Mailserver auftraten. Heute in der Mail bedankte sich 1&1 (und es war keine automatisch generierte Mail) für den Hinweis und teilten mir mit, sie hätten den betreffenden Kunden abgemahnt und kündigten weitere Schritte im Wiederholungsfall an.
Aber eine unbefriedigende Sache gibt es auch. Ich beschwere mich nun schon seit Wochen bei der verbraucherzentrale, der Wettbewerbszentrale und einem Provider über einen einschlägig bekannten deutschen Dienstleister, der wiederholt mit Spam-Mails nervt (zudem noch im deutschen Raum ansässig). Ich weiß daß er schon mehrfach abgemahnt wurde, aber von keiner Seite kommt eine Reaktion. Letztendlich wird wohl nichts übrig bleiben, als selbst den Rechtsweg zu wählen, aber da hab ich wirklich keinerlei Lust drauf.

Pauschalurteile sind immer falsch!!!
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