Hallo, es gibt ja massig anonyme prodys im netz also richtige hochanonyme. wenn man dann per wieistmeineip.de prüft, erhält man tatsächlich eine andere ip als die eigene ist.
was aber nutzen diese Verschleierungen?
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Hallo, es gibt ja massig anonyme prodys im netz also richtige hochanonyme. wenn man dann per wieistmeineip.de prüft, erhält man tatsächlich eine andere ip als die eigene ist.
was aber nutzen diese Verschleierungen?
Hi Argalon,
in gewisser Weise sind wir alle "anonym" im Netz, schließlich sagt eine IP-Adresse ja noch nichts über die Person, der sie zufällig gerade zugewiesen ist. Allenfalls kann man darauf entnehmen, über welchen Provider diese Person im Netz ist - und der Provider ist gleichzeitig auch der einzige, der aus seinen Logdaten entnehmen kann, welchem Kunden zu welcher Uhrzeit welche IP-Adresse zugewiesen ist.
Soweit die Theorie... dazu 2 Überlegungen, die es evtl. doch sinnvoll erscheinen zu lassen, seine IP-Adresse zu verschleiern.
Zunächst mal sind die Datenbanken der Internetprovider keine Hochsicherheitstrakte. Findigen Hackern sollte es gelingen, an die Logfiles heranzukommen. Wenn du also unbedingt und auf Biegen und Brechen wissen willst, welche Person sich zu welcher Uhrzeit hinter welcher IP verborgen hat, dann findest du es auch raus - du musst nur die richtigen Leute kennen...
Zum anderen: Es wird immer behauptet, die Provider gäben Kundendaten nur auf Anfrage der Staatsanwaltschaft heraus. Wer aber garantiert mir, dass das wirklich so ist? Und dass Provider nicht auch bestechlich sind und evtl. auch Anfragen aus der Wirtschaft beantworten, etwa wenn ein Automobilkonzern oder Versicherungsunternehmen wissen möchte, was sich evtl. an potenziellen Neukunden auf ihren Seiten herumgetrieben hat, so dass man diesem Personenkreis in Zukunft effektiver mit Werbung auf den Senkel gehen kann?
Provider bewahren diese Logdaten z.T. monatelang auf - wer weiß, was damit für Schindluder getrieben wird... ich mache mir deswegen zwar bis jetzt noch keine allzu großen Sorgen, kann aber verstehen, wenn andere es tun.
Mehr Infos zu diesem Thema findest du z.B. beim Chaos Computer Club, oder auch hier: JAP Projekt, TU Dresden.
CU
Olaf