Ja okay - wissenschaftliche Anwendungen ohne eigenen Supercomputer, das ist ein gutes Beispiel für sinnvollen Einsatz von Cloud Computing. Wenn das z.B. so abläuft, dass sich diverse Forschungsinstitute gemeinsam einen Supercomputer anschaffen, der an einem Ort steht und von allen anderen kann darauf zugegriffen werden, dann mag das sinnvoll sein. Zumal die Institute untereinander sich vertrauen werden.
Was mich stört ist eher, dass daraus ein "Megatrend" zu werden scheint, d.h. dass irgendwann jeder Privatmann anfängt, seine persönlichen Daten völlig bedenkenlos Google und anderen "Datenkraken" anzuvertrauen, nur um von jedem Internetcafé in Tokio oder Buenos Aires auf seine Steuererklärung zugreifen zu können ;-)
Bei Lichte besehen... mit Emails, die auf dem Server von GMX & Co. liegen, ist das auch nicht anders. Allerdings würde ich in eine Email auch nichts reinschreiben, was ich nicht genau so gut auf eine Postkarte schreiben würde - wo der Briefsortierer/-austräger auch mitlesen könnte.
CU
Olaf