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Linux' Swap-Verhalten - im Detail ähnlich dem von Windows ?

Andy 386 / 28 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo,
ich habe ab und an mit reht grossen Daten in Matlab (unter Linux) zu tun. Das Auslagern klappt soweit. Nur würde ich es gerne mit einem ("Highspeed-")USB-Stick beschleunigen. Ich habe etwas ähnliches schon mal mit einem normalen Stick und einem alten Laptop gemacht, hat wunderbar funktioniert. Um jedoch eine bessere Performance zu erzielen (bzw um überhaupt einen Gewinn zu sehen;) würde ich gerne wissen, wie genau Linux auslagert. Also, abhängig vom swappiness usw, das hab ich schon rausgefunden. Nur wie ganz genau ? Lagert es immer kleine 5kB Blöcke aus, so wie Windows, oder fängt es bei Linux erst bei 1MB an ?

Ich würde es gerne wissen, da viele USB-Sticks zwar gute Datenübertragungen erreichen, aber bei kleinen Teilen versagen.

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KarstenW Andy 386 „Ich hab leider nur einen 3500 64Bit, mit DDR-RAM, der immernoch schweineteuer...“
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Ich habe einen AMD 64 bit Rechner mit "nur" 1 GByte RAM. Wenn ich normale Anwendungen laufen lasse, wird kein Speicher ausgelagert.
Nur wenn ich Open Solaris in VMware Workstation laufen lasse, reicht der RAM nicht mehr. Ich werde wohl auf 2 GByte aufrüsten müssen.
Check erstmal mit free oder "free -m" ob die Auslagerungspartition überhaupt verwendet wird. Ich kann mir nicht vorstellen das Matlab so viel Speicher braucht.

PS: Hast du überhaupt eine Auslagerungspartition angelegt ?
Ein Auslagerungspartition ist schneller als eine Auslagerungsdatei wie unter Windows. Die Daten werden in einer Auslagerungspartition nicht fragmentiert wie das bei einer Auslagerungsdatei der Fall ist.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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