"Die Angabe von 64 Bit bezieht sich auf den maximal adressierbaren Adressraum [des Arbeitsspeichers] sowie die Breite der Datenpfade im Prozessor. Dadurch ergeben sich Vorteile bei der Berechnung großer Fließkomma-/Integer-Zahlen [...] und der Verwaltung größerer Speichermengen."
(Andreas Voss: Das große PC-Lexikon, Data Becker 2007 (!)
Bei der Anschaffung eines neuen Rechners stellt sich diese Frage kaum noch wie vor 4 oder 5 Jahren, weil die allermeisten 32-Bit-Programme heute keine Probleme mehr auf 64 Bit-Systemen haben, Ausnahmen bestätigen die Regel. Auch neue Peripheriegeräte bieten regelmäßig Treiber für 64 Bit-Systeme an.
Aufgrund der größeren Datenbreite und den damit verbundenen CPU-Befehlssätzen ergeben sich schon Vorteile zumindest für Software, welche dafür speziell programmiert wird, insbesondere bei Aufgaben, wo viele sich wiederholende Algorithmen abgearbeitet werden müssen: Video-Konvertierung, Bildbearbeitung, 3D-Rendering, Ver- und Entschlüsselung, Komprimierung/Entkomprimierung von Dateien, Scan-Module von Antiviren-Software.
Eigentlich hat selkcin eine ganz andere Frage gestellt! ;-)
Habe mich schon länger nicht mehr mit Multiboot-Systemen auseinandergesetzt, aber es gibt sicherlich noch Bootmanager, die das bei Windows 7 beherrschen, mit dem hier habe ich früher auch einmal gearbeitet, für private Zwecke ist er kostenlos:
http://www.boot-us.de/functions.htm
MfG, UU