Moin Olaf,
eine Partition für das System incl. aller Programme und eine Partition für Daten - mehr braucht es nicht.
Wie du schon schreibst: Unter Mac OS X sowie auch unter Linux wird "normalerweise" einfach alles in eine Partition geschrieben, unterteilt wird nur in Ordner (unter Linux z.B. in /, /home und /swap - wer mehr mag, kann natürlich auch noch /var oder sonstwas anlegen). Selbst Festplatten werden als Ordner eingebunden....
Und das "aus dem letzten Jahrhundert" bezieht sich auf Win95 oder Win98 - da hat diese Aufteilung ein paar Vorteile gebracht. Bei den heutigen BS - angefangen bei W2K bis hin zum modernen Win7 - sehe ich in einer weiteren Aufteilung als der von mir oben genannten keinerlei Vorteile.
Und wenn mir nun jemand erzählt, dass es Vorteile bei der Erstellung bzw. Rückspielung eines Images bringt, weil man das in 2 Minuten erledigen kann im Gegensatz zu 4 Minuten, die man braucht, wenn man auch die Programme in die Systempartition schreibt , dann kann ich nur sagen, dass das doch wohl keine Rolle spielt. Was sind schon zwei Minuten mehr, wenn man alle 3 - 4 Wochen mal ein Image seiner Systempartition erstellt (wenn man eine getrennte Partition für Programme hat, dann muss man natürlich nach jeder Programminstallation auch ein Image erstellen, da ansonsten die Registry-Einträge "im Fall des Falles", also bei einem Systemcrash, nicht vorhanden sind. Das Zurückspielen einer Sicherung bei dieser Methode dauert zwar nicht so "lange", allerdings muss man nach jeder Programm-Installation ein Image erstellen. Wofür im Endeffekt mehr Zeit draufgeht, das kann man sich sicher ausrechnen).
Da ist mir die Methode, welche luttyy anwendet, noch wesentlich sympathischer. Der klatscht alles auf eine Partition und spiegelt regelmäßig seine komplette(n) Platte(n)........
Gruß
K.-H.