einer meiner Töchter ist leitende Schwester in der Notaufnahme. ... Manchmal sagt sie selbst, dass das Arbeitszeitregieme 24/7, nach dem sie früher arbeitete ihr mehr Freiraum gab.
Wobei hier die Frage gelten muß, ob es früher wirklich besser oder nur weniger schlecht war.
Ich habe auch etwas Einblick in Krankenhäuser, Pflegeheime, etc. Ab dem 50. Lebensjahr dünnt sich das Personal in den Pflegeberufen aus gesundheitlichen Gründen extrem aus (v.A. Bandscheibenvorfälle u.ä.).
Aber auch da muss das Lohnabstandsgebot eingehalten werden, wer höher qualifiziert ist muss klar mehr verdienen als die unteren Einkommen
Auch richtig. Aber wo ist die Grenze? Ist es richtig, daß ein Realschüler mit einer abgeschlossenen Bankkaufmannslehre ein Vielfaches dessen verdient als ein Realschüler mit einer abgeschlossenen Ausbildung als Arzthelfer? Ja, es gibt (mittlerweile) auch Männer, die diesen Job machen.
Oder daß ein Busfaher mehr verdient, als ein Akademiker?
Krank ist aus meiner Sicht auch das krasse Ansteigen der Vorstandsgehälter in den DAX-Unternehmen. Dies Millionenbeträge haben nichts mehr mit Leistungsprinzip zu tun und schon gar nicht die teilweise perversen Abfindungssummen, die auch Ausscheiden wegen Nichteignung gezahlt werden.
Das kann man wohl unkommentiert unterschreiben! Aber nicht oft genug wiederholen.
Ein schlauer Mann (ich glaube es war der Firmengründer Robert Bosch) hat mal gesagt, dass der Unternehmer das 20fache des Arbeiter verdienen sollte. das ist ok, da würde Herr Winterkorn (VW) jährlich ca. 1,2 Mio Euro haben.
Dann dürfte der Stundenlohn eines Herrn Schlecker maximal 120,--€ betragen. Was definitiv nicht der Fall war.
Auch wenn man die Werbegage von Frau Pooth betrachtet, und das dann in Relation setzt zu den Näherinnen in Bangladesch, usw.
http://www.youtube.com/watch?v=NPoHGr6uiq0